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Ein Birnbaum für einen guten Ort

Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration, hat den Birnbaum, den er von seiner brandenburgischen Kollegin Diana Golze geschenkt bekommen hat, im Familienzentrum Momos Welt in der Ravensburger Weststadt gepflanzt. Golze ist derzeit Vorsitzende der Sozialministerkonferenz und hat im Sinne von „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ all Ihren Länder-Kollegen einen Baum geschenkt, damit die gemeinsame Arbeit nachhaltig Früchte tragen soll “. Manne Lucha trug das bei der Baumpflanz-Aktion das berühmte Fontane Gedicht vor und wünschte allen, dass Momos Welt ein wachsender Ort wird.

Lucha suchte sich für die Aktion bewusst. „Momos Welt“ in der Ravensburger Weststadt aus. Das neue Familienzentrum, das im Mai 2018 offiziell eröffnet werden soll, wird eine viergruppige Kita beherbergen und soll „Begegnungsort für alle“ sein. Schon jetzt gibt es eine viersprachige Bücherei, ein Café, Hausaufgabenhilfe und neuerdings eine Theatergruppe, die für drei Jahre von der Baden-Württemberg-Stiftung finanziert wird. Der Minister nutzte die Pflanz-Aktion, um sich „Momos Welt“ zeigen zu lassen. Er besichtigte den Raum der Stille, der von allen Religionen genutzt wird. Eine besondere Atmosphäre entsteht durch das künstlerisch gestaltete Fenster von Guido Andelfinger. Mittags dient er zudem als Ruheraum für die Kita und abends als Vorleseraum für die „Lesewelt“. Es gibt einen „Toberaum“ und, nach Beendigung der Bauarbeiten, einen Raum, der für private Feiern bis zu 80 Personen gemietet werden kann. Der Leiter der Einrichtung Michael Denda, Kita Leiterin Miriam Fuchs und Pastoralreferentin Angelika Böhm haben sich vorgenommen, das Konzept immer wieder zu überarbeiten und weiterzuentwickeln, wie sie Lucha gegenüber betonten. So werde es eine Aufgabe sein, die Bewohnerinnen und Bewohner des Neubaugebiets „am Hofgut“ in die bestehende Weststadt aufzunehmen.

Lucha lobte das Engagement aller Beteiligten: „Quartiere brauchen Begegnungsorte, und „Momos Welt“ steht allen Bewohnern aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen offen. Das ist gelebte Nachbarschaft, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert“.

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