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Malteser stellen Projekt "Mobiler Einkaufswagen" vor

Ihre Idee des „Mobilen Einkaufswagens“ haben die Malteser vorgestellt. Bei einem Treffen im Grünen Wahlkreisbüro in Ravensburg mit Manne Lucha warben Vitus Graf von Waldburg-Zeil, Udo Blaseg und Norbert Scheffler für ihre Idee, die seit Anfang April erstmals in Isny verwirklicht wird.

Was ist der „Mobile Einkaufswagen“? Die Malteser haben beobachtet, dass es für Seniorinnen und Senioren, die gerne auch im Alter ihren Einkauf selbst machen möchten, zwei Haupthindernisse gibt. Die Entfernung zum nächsten Laden, wenn man selbst nicht mehr Auto fahren kann, ist das eine. Das zweite Hindernis ist oft das Gewicht der eingekauften Waren, sagt Udo Blaseg, ehrenamtlicher Kreisbeauftragter für Ravensburg.

Die Lösung war schnell gefunden: die Malteser stellen einen Bus zur Verfügung, man meldet sich an einem bestimmten Tag rechtzeitig vorher telefonisch an, wird zu Hause abgeholt, bekommt Unterstützung beim Einkaufen und die Einkäufe werden bis in die Wohnung getragen. Weil der Bus nicht nur eine Person, sondern gleich ein paar Menschen zum Einkaufen abholt, ergeben sich ganz nebenbei auch Sozialkontakte, die für alte Menschen, die allein leben, ganz besonders wichtig sind, betonen Vitus Graf von Waldburg-Zeil und Norbert Scheffler. Die Malteser wollen diesen Dienst nicht nur in Isny und im Schussental sondern gerne auch an anderen Orten anbieten.

Mit Manne Lucha erörterten sie deshalb ausführlich, auf welche Weise die öffentliche Hand diesen neuen Dienst fördern könnte. Wie Lucha sagte, halte er die Idee des „Mobilen Einkaufswagens“ für vorbildlich. Lucha: „Ziel unserer Politik ist es, dass Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich zu Hause in vertrauter Umgebung und selbstbestimmt leben können. Dazu gehört auch, dass sie mit der passgenauen Unterstützung auch weiterhin selbst zum Einkaufen gehen können. Das Angebot des „Mobilen Einkaufswagens“ ist darauf die passende Antwort“.

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