alt text

Schulen in der Region fördern benachteiligte Kinder und Jugendliche

Das Spohngymnasium und die Neuwiesengrundschule in Ravensburg sowie das Bildungszentrum Bodnegg werden ab dem kommenden Schuljahr Pilotschulen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler. Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern legt ein besonderes Augenmerk auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen aus weniger bildungsnahen Elternhäusern, insbesondere mit Migrationshintergrund, sowie auf die Ausgewogenheit der Geschlechter, insbesondere der Mädchen im MINT-Bereich.

„Mit diesem Angebot schaffen die Schulen in Ravensburg und Bodnegg Raum für mehr individuelle Förderung. Das ist der Schlüssel für eine leistungsstarke und leistungsgerechte Bildungspolitik. Es geht darum, alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status so zu fördern, dass für alle Kinder und alle Jugendlichen ein bestmöglicher Lern- und Bildungserfolg gesichert ist“, betont Manne Lucha. Das gelte gleichermaßen für leistungsstarke wie potenziell besonders leistungsfähige Kinder und Jugendliche. „Die Potenziale aller Kinder und Jugendlichen müssen möglichst frühzeitig erkannt werden. Alle Kinder und Jugendlichen benötigen geeignete Formen des Lehrens und Lernens sowie auf sie zugeschnittene Angebote der Beratung und Begleitung in ihrem Bildungsgang“, so Lucha weiter.

Der Projektzeitraum ist in zwei Phasen aufgeteilt: Kern der ersten Phase (Schuljahr 2017 / 2018 – Schuljahr 2021 / 2022) ist eine modulare Struktur, in deren Rahmen Schulen schulische und außerunterrichtliche Strategien und Maßnahmen zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Die Arbeit innerhalb der Kernmodule wird wissenschaftlich unterstützt und begleitet (Wissenschaftlergruppe). Kern der zweiten Phase (Schuljahr 2022 / 2023 – Schuljahr 2026 / 2027) der Initiative ist der Transfer der Ergebnisse. Die in der ersten Phase beteiligten Schulen fungieren dabei als Multiplikatoren für andere Schulen. Zudem soll sich Partnern aus der Wirtschaft sowie in diesem Bereich bereits engagierten Stiftungen und Vereinen die Möglichkeit bieten, sich zu beteiligen. Insgesamt 39 Schulen aus Baden-Württemberg profitieren von der Förderinitiative. Bundesweit nehmen bis zu 300 Schulen an der Umsetzung der Förderinitiative teil.

 

 

 

zum grünen Landesverband Baden-Württemberg
www.sm.baden-wuerttemberg.de