alt text

Antrittbesuch bei Bürgermeisterin Kugel: Meckenbeuren mit starkem bürgerschaftlichem Engagement

Seinen Antrittsbesuch als Wahlkreisabgeordneter hat Manne Lucha im Rahmen seiner Sommertour bei Bürgermeisterin Elisabeth Kugel absolviert. Nachdem er bereits bei ihrer Vereidigung im Januar die Festrede gehalten hatte, informierte die Bürgermeisterin ihn nunmehr über neue Entwicklungen in ihrer Gemeinde. Im Fokus der Gespräche standen Fragen, die Lucha auch in seiner Funktion als Minister für Soziales und Integration betreffen, so insbesondere Fragen eines gedeihlichen Zusammenlebens aller Bevölkerungsgruppen in der Gemeinde. Im gemeindeeigenen, neu gebauten Haus, das seit Juni bezogen ist und in dem Familien in der sogenannten Anschlussunterbringung leben, konnte Elisabeth Kugel in Anwesenheit mehrerer Gemeinderätinnen und -räte darauf verweisen, dass Integrationsfachkraft und Integrationsmanager in der Gemeinde zusammen mit den ehrenamtlich Engagierten für ein gutes Miteinander sorgen.

Minister Lucha würdigte insbesondere die Anstrengung der Gemeinde, ein „richtiges“ Haus errichtet zu haben, das signalisiere, dass die darin Wohnenden als vollwertige Gemeindeglieder willkommen seien. Er brachte die Botschaft mit, dass die Integrationsmanager, deren Personalkosten das Land finanziert, auch nach dem für zwei Jahre gültigen „Pakt für Integration mit den Kommunen“ weiterbeschäftigt werden könnten. Deren Arbeit und die der kommunalen Integrationsbeauftragten müssten „verstetigt werden“. Lucha: „Nachdem die Menschen in Baden-Württemberg in einer bewundernswerten Gemeinschaftsleistung, gemeinsam mit Kommunen, Landkreisen und dem Land für die Aufnahme der Geflüchteten gesorgt haben, geht es nunmehr darum, diejenigen, die eine Bleibeperspektive haben, die Chance zu geben, sich hier zu integrieren. Das ist eine Aufgabe für viele Jahre“.

Auf großes Interesse bei Minister Lucha stieß das Vorhaben der Gemeinde, eine neu zu bauende Kita mit bezahlbarem Wohnraum für Familien zu kombinieren. Lucha verwies auf die „Strategie Quartier 2020. Gemeinsam. Gestalten“ mit der sein Ministerium Vorhaben von Landkreisen und Kommunen zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren unterstützt.

Bürgermeisterin Kugel informierte den Minister auch über das jüngst vom Gemeinderat besprochene Jugend-Beteiligungskonzept der Gemeinde. Dazu gehören das regelmäßig stattfindende Projekt „Gemeindedetektive“, die schon länger erfolgreiche Kinderspielstadt „Mini-Mecka“ alle zwei Jahre und eine weitere für den Herbst geplante Jugendkonferenz. Lucha lobte das Konzept als erfolgversprechende Form der Beteiligung: „Junge Menschen, die sich auf diese Weise in ihrem Gemeinwesen einbringen können und spüren, dass sie ernstgenommen werden, engagieren sich auch als Erwachsene in ihrer Kommune“. Sofern es sein Terminkalender zulasse, werde er sehr gern als Gast zu einer der nächsten Jugendkonferenzen kommen, beantwortete der Minister die entsprechende Einladung der Bürgermeisterin.

zum grünen Landesverband Baden-Württemberg
www.sm.baden-wuerttemberg.de