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Landesrat Rauch: „Nur gemeinsam können wir die Zukunft gestalten“

Baden-Württembergs Minister für Soziales und Integration Manne Lucha war heute (Dienstag) zu Gast bei Landesrat Johannes Rauch. „Der Austausch und die Kooperation mit Baden-Württemberg ist für die Stärkung der Bodensee-Region von ungeheurer Bedeutung. Das kleine Vorarlberg und das große Baden-Württemberg verbindet vieles. Nur gemeinsam und grenzüberschreitend können wir Herausforderungen wie die Klimakrise und die Weiterentwicklung der Europäischen Union angehen“, so Rauch.

Foto: Tara Weber

Pressemitteilung von Johannes Rauch - „Ich begrüße es, wenn die schon sehr gute Zusammenarbeit zwischen Vorarlberg und Baden-Württemberg auch auf dem Gebiet der sozialen Arbeit noch intensiviert wird. Was hier für die Integration von Menschen mit Vermittlungshemmnissen geleistet wird, ist vorbildlich", so Sozialminister Lucha. „Ebenso brauchen Klima- und Umweltschutz eine gemeinsame Kraftanstrengung. Das schaffen wir nur gemeinsam – auf Ebene der Regionen, auf europäischer und weltpolitischer Ebene.“

 

„Manne ist eine absoluter Experte in sozialen Fragen: Von der Gesundheitsversorgung bis zur Integration. Der Austausch mit ihm ist immer bereichernd“, freut sich Rauch über die Unterstützung von Lucha im Rahmen des bevorstehenden Landtagswahlkampfes.

 

Besuch im Kaplan Bonetti Haus

Minister Lucha und Landesrat Rauch besuchten gemeinsam die Kaplan Bonetti Gemeinnützige Gesellschaft in Dornbirn, eine Einrichtung mit ambulanter und stationärer Wohnungslosenhilfe und Arbeitsprojekte für langzeitarbeitslose Menschen. „Das Kaplan Bonetti Haus reicht den Menschen die Hand und unterstützt in Krisensituationen. Es bietet Rückzugsort und Aufbruchsort, es bietet Sicherheit und Aussicht“, so Rauch.

 

Michael Hämmerle, Bereichsleiter Beratungsstelle, erklärt: „Die Beratungsstelle ist eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die Gefahr laufen, ihre Wohnung zu verlieren oder auf der Suche nach einer leistbaren und menschenwürdigen Wohnung sind. Der Sozialfond, also das Land Vorarlberg und die Gemeinden, sind dabei ein wichtiger Partner. Inzwischen wenden sich mehr als 1.300 Haushalte allein im Bezirk Dornbirn an die Beratungsstelle. Das zeigt, wie groß die Wohnungsnot mittlerweile ist. Entsprechend sollte der gemeinnützige Wohnbau weiterhin forciert werden.“

 

Geschäftsführerin Cornelia Matt erklärt bei einer Führung durch das Arbeitsprojekt: „In den Kaplan Bonetti Arbeitsprojekten gilt es, Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit zurück in geordnete Strukturen zu führen, ihnen eine Perspektive zu eröffnen und wenn möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wir stellen 85 Arbeitsplätze in sieben Arbeitsfeldern zur Verfügung. 496 Personen erhielten im Jahr 2018 ein Arbeitstraining und einen befristeten Arbeitsvertrag. Viele dieser Menschen können aus verschiedenen, meist gesundheitlichen Gründen nicht mehr vermittelt werden. Wir bräuchten einen stabilen zweiten Arbeitsmarkt, vor allem für Menschen ab 50 Jahren.“

 

Pressemitteilung von Johannes Rauch