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Lucha bekräftigt Unterstützung des Landes für Gemeinschaftsschulen und kleine Grundschulen

Bei Besuchen in Baienfurt, Waldburg und Vogt im Rahmen seiner alljährlichen Sommertour hat Manfred Lucha MdL, Ravensburger Wahlkreisabgeordneter und Minister für Soziales und Integration ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur Gemeinschaftsschule und zur Erhaltung kleiner Grundschulen abgelegt.

In Baienfurt, der ersten Station seiner eintägigen Besuchstour zum Thema „Schule“, zeigte sich Lucha beeindruckt vom klaren Bekenntnis des Bürgermeisters, des Gemeinderats, der Lehrer und der Eltern zu „ihrer“ Gemeinschaftsschule. Wie Bürgermeister Günter A. Binder berichtete, starte der geplante große Schulneubau im kommenden Jahr. Die Gemeinde investiere mehr als 18 Millionen Euro in die Zukunft ihrer jüngsten Bürgerinnen und Bürger. Binder: „Wir haben dieses Jahr die ersten Abschlüsse in unserer Gemeinschaftsschule gehabt. Es ist dem sehr engagierten Kollegium gelungen, gerade auch viele Jugendliche mit Migrationshintergrund zu ganz hervorragenden Abschlüssen zu führen. Das ist die beste Bestätigung dafür, dass wir uns für die richtige Schulform entschieden haben“.

Lucha wies in Baienfurt darauf hin, dass das Land die Gemeinden auch finanziell bei ihren Zukunftsinvestitionen in hohem Maße unterstütze, so etwa durch den erst kürzlich von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vorgestellten „Pakt für gute Bildung und Betreuung“, der ein Volumen von etwa 80 Millionen Euro haben soll. Dieser wiederum ist Teil eines 1,6-Milliarden-Euro-Pakets, mit dem das Land die Gemeinden, Städte und Kreise zur Bewältigung ihrer Aufgaben ausstattet.

In Waldburg und Vogt zeigte sich Armin Schaz, Rektor der Gemeinschaftsschule Waldburg-Vogt, und der Vogter Bürgermeister Peter Smigoc davon überzeugt, dass die Entscheidung für das weithin einzigartige Konzept einer Gemeinschaftsschule an zwei Standorten richtig gewesen sei. Die Grundschulklassen werden an beiden Orten angeboten, die Klassen 5 bis 7 in Vogt, die Klassen 8 bis 10 in Waldburg. „Egal, an welchem Standort und in welcher Stufe die Kolleginnen und Kollegen unterrichten – wir denken alle als Gemeinschaftsschule und wir sind von Klasse 1 bis 10 eine Gemeinschaftsschule“, so Schaz. Katharina Fischer, Lehrerin an der Grundschule in Vogt, führte gemeinsam mit Rektor Schaz und Bürgermeister Peter Smigoc durch das mit hohem Aufwand sanierte und für die Belange der Gemeinschaftsschule optimierte Schulgebäude in Vogt.

Mehrere Vogter Gemeinderäte und Luchas Landtagskollegin Petra Krebs aus Wangen, zu deren Wahlkreis Vogt gehört, diskutierten engagiert die aktuelle Bildungspolitik. Bürgermeister Peter Smigoc bat vor allem darum, „dass wir in Ruhe schaffen dürfen. Wir sind stabil einzügig, wir werden kommendes Jahr die ersten Abschlüsse haben und wir arbeiten gut“. Lucha betonte, dass das Land die Gemeinschaftsschulen unterstütze und fördere und das gemeindeübergreifende Modell in Waldburg und Vogt voll mittrage. Auf die Frage, ob das Land auch weiterhin hinter kleinen Grundschulen stehe, betonte Lucha, das Prinzip „Kurze Beine – kurze Wege“ gelte uneingeschränkt weiterhin für die Landesregierung. Ob eine Grundschule im Einzelfall geschlossen werden müsse, entscheide nicht das Land. „Das liegt in der Verantwortung der Schulträger vor Ort, und das sind die Gemeinden selbst“, sagte Lucha.

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