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Schülerinnen und Schüler mit Behinderung stellen Lucha ihre künftige Schule vor

Schülerinnen und Schüler der Schule St. Christoph in Wilhelmsdorf-Zußdorf haben Manne Lucha in seinem Wahlkreisbüro besucht, um ihm ihre im Bau befindliche neue Schule vorzustellen und mit ihm ihre Anforderungen an ihre neue Schule zu diskutieren.

„Endlich kriegen wir einen richtig großen Aufzug“: Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums St. Christoph in Zußdorf bei Wilhelmsdorf haben Manne Lucha ihre neue Schule präsentiert. Im August 2020 und damit drei Monate früher als geplant soll der Schulneubau auf dem Gelände der St. Jakobus-Behindertenhilfe fertig werden. Auch der Kostenrahmen von knapp 10 Millionen Euro soll eingehalten werden.

Die Idee zu einem Besuch im Ravensburger Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten und Ministers für Soziales und Integration Manne Lucha hatten die sieben Jugendlichen selbst gehabt. Weil das Abgeordnetenbüro ebenerdig in der Ravensburger Altstadt liegt, kommt man auch mit Rollstühlen gut hinein. Viele der Jugendlichen, die die Einrichtung in Zußdorf besuchen, haben außer einer geistigen auch eine oft schwere Körperbehinderung. Also räumte der Minister Stühle beiseite, damit alle am Besprechungstisch Platz hatten.

Ihre bisherige Schule genügt den Anforderungen für den Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit Mehrfachbehinderung schon länger nicht mehr. Das erläuterten die Jugendlichen anhand selbst gemachter Fotos, die sie präsentierten. So fehlt bisher etwa ein Aufzug, der so groß ist, dass gleich mehrere Rollis gleichzeitig hineinpassen. Und das muss sein, denn wer will schon die große Pause mit Warten auf den Aufzug verbringen statt auf dem Schulhof?

Die Jugendlichen hatten ihre Rektorin Romana Urban und die Lehrerinnen Susanne Reinhold und Sylvia Bangnowski mitgebracht. Lehrerinnen und Schüler berichteten, dass es oft „in der Turnhalle zu heiß und im Schwimmbad zu kalt“ war. Jetzt bekommen sie ein Therapiebad und eine Turnhalle mit einem in den Boden eingelassenen, ebenerdigen Trampolin – die Rollstuhlfahrer freuen sich besonders darauf.

Lucha stellte viele Fragen zum Alltag der Schülerinnen und Schüler. Ihm sei das Gespräch, bei dem alle an einem Tisch sitzen und gleichberechtigt miteinander reden, sehr wichtig: „Es ist gut, dass Ihr hierher zu Besuch gekommen seid. So erfahre ich von denen, die in dieser Schule lernen werden, warum der Neubau nötig ist“. Wenn sein Terminkalender es erlaube, komme er gerne zur Einweihung, sagte Lucha.

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