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Viel bürgerschaftliches Engagement in kleinen Gemeinden

Fleischwangen, Guggenhausen, Boms und Ebenweiler: Vier der insgesamt elf Verbandsgemeinden des Gemeindeverwaltungsverbands Altshausen hat Manne Lucha MdL auf seiner diesjährigen Sommertour besucht.

In der für ihren Kinderreichtum bekannten Gemeinde Fleischwangen führten Bürgermeister Timo Egger und Kindergartenleiterin Ruth Heinzelmann den Minister durch das „Bildungshaus“ der Gemeinde, in dem Kindergarten und Grundschule untergebracht sind. Angesichts des wachsenden Bedarfs müsse die Gemeinde permanent Erweiterungen planen, so Bürgermeister Egger. Das spreche für die Attraktivität der Gemeinde. Lucha zeigte sich von den ansprechend gestalteten Räumlichkeiten aber auch von der pädagogischen Konzeption von Kindergarten und Schule angetan und wies darauf hin, dass die Landesregierung mit ihrem Pakt für frühkindliche Bildung die Förderbedingungen nochmals verbessert habe. Fleischwangen erfülle mit seiner aktiven Bürgerschaft alle Voraussetzungen für eine lebendige Weiterentwicklung der Dorfgemeinschaft

Am benachbarten Guggenhauser Weiher wurde Lucha von Bürgermeister Dr. Jochen Currle, der ebenso wie sein Fleischwangener Amtskollege ehrenamtlich tätig ist, empfangen. Currle stellte seine Gemeinde vor, die mit knapp 200 Einwohnern die kleinste selbstständige Gemeinde im Gemeindeverwaltungsverband und im Kreis Ravensburg ist. Hauptthema bei Luchas Besuch war der Guggenhauser Weiher und mit ihm die Stillgewässer in der Region insgesamt. Albrecht Trautmann, Geschäftsführer des Sanierungsprogramms Oberschwäbische Seen, gab einen informativen Überblick über das Seenprogramm, über natürliche und künstlich angelegte Gewässer und über die intensiven Bemühungen, die Wasserqualität ständig zu verbessern. Insbesondere die Extensivierung, also die Einschränkung der Düngung im unmittelbaren Einzugsbereich der Seen und Weiher, führe zum Erfolg. Angesichts der immer intensiveren Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen und der Konkurrenz zwischen Nahrungsmittel- und Biogaserzeugern sei in den vergangenen Jahren wieder ein Anstieg der Nährstoffe zu verzeichnen. Manne Lucha, der als Kommunalpolitiker das Seensanierungsprogramm von Anfang an begleitet und begrüßt hatte, sagte zu, sich für eine Weiterführung einzusetzen.

Zuvor hatte Lucha auch den Gemeinden Boms und Ebenweiler einen Besuch abgestatttet. Während in Boms die Dorfentwicklung im Vordergrund stand, war in Ebenweiler die geplante Erweiterung des Nahwärmenetzes Hauptthema. Dieses von der Bürgerenergiegenossenschaft Ebenweiler betriebene Netz wurde in diesem Jahr vom Umweltministerium Baden-Württemberg mit 200.000 Euro gefördert.

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