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Weingarten investiert wie noch nie in Kindergärten und Schulen

Immer mehr Kinder werden in Weingarten geboren. Diese an sich sehr erfreuliche Tatsache bedeutet aber auch, dass die Stadt immer mehr Geld in Kindergärten und Schulen investieren muss. Manne Lucha, Wahlkreisabgeordneter und zugleich Minister für Soziales und Integration, diskutierte bei einem Besuch im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis diese Entwicklung ausführlich mit der Spitze der Stadtverwaltung.

Kamen im Jahr 2011 in Weingarten nur 174 Kinder zur Welt, wird sich nach der Prognose des statistischen Landesamts in diesem Jahr bei 286 Familien - dies entspricht einer Steigerung von 64 Prozent - Nachwuchs einstellen. In den Kinderkrippen und Kindertagesstätten sind diese geburtenstarken Jahrgänge bereits angekommen. Und auch die Schulen bereiten sich aktuell auf den zeitversetzten Zuwachs vor. Da viele Kindergarten- und Schulgebäude auch baulich in die Jahre gekommen sind, steht Weingarten bei der Ertüchtigung und dem Ausbau von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen vor dem größten kommunalen Investitionsprogramm in der Geschichte der Stadt. Bürgermeister Alexander Geiger, Rainer Beck, Fachbereichsleiter Gesellschaft, Bildung und Soziales und Stadtkämmerer Daniel Gallasch wiesen Lucha eindringlich darauf hin, wie dringend Weingarten die Unterstützung des Landes für die kommenden Jahre benötige. Lucha betonte die hohe gesellschaftliche Bedeutung der Investition in frühkindliche Bildung von Anfang an und damit in Kindergärten und Schulen. Hier werde der Grundstock gelegt für soziales Lernen und damit für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Lucha: „Jeder Euro dieser Investitionen, so gewaltig sie für die Stadt sein mögen, ist gut angelegtes Geld, denn damit ermöglichen Sie Kindern und Jugendlichen eine gelingende Zukunft“.

 

Beim anschließenden Mittagessen im Integrationszentrum mit zahlreichen Mitarbeitenden und Besuchern lobte Lucha die Entwicklung der Einrichtung. Als zuständiger Fachminister habe er die Idee des Integrationszentrums von Anfang an unterstützt und seine Entwicklung eng begleitet. Nach wie vor habe es landesweit eine Vorbildfunktion. Lucha: „Weingarten bleibt ein Leuchtturm für die Integration“. Lucha versprach auch, sich für eine Fortführung des vom Land geförderten Integrationsmanagements für Geflüchtete einzusetzen, das eine wesentliche Säule im Beratungsangebot des Integrationszentrums darstellt.