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Pressekonferenz zum Thema Ehrenamt

Bei der heutigen Landespressekonferenz wurden die sehr erfreulichen Ergebnisse zum Thema Ehrenamt von dem Ministerpräsidenten und mir vorgestellt.

Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Deutsche Freiwilligensurvey, eine Erhebung des Deutschen Zentrums für Altersfragen in Berlin. 

"Die Ergebnisse des Freiwilligensurvey zeigen, dass die Stimmen, die in den letzten Jahren immer öfter das Ende des ehrenamtlichen Engagements vorhergesagt haben, nichts als miesepetrige Unkenrufe waren. Das Ehrenamt ist nicht tot, im Gegenteil: Es ist quicklebendig“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. „Besonders freue ich mich darüber, dass der vormalige Rückgang des ehrenamtlichen Engagements im ländlichen Raum in den letzten Jahren gestoppt werden konnte.“ Die Zahl der hier Engagierten ist in den letzten fünf Jahren um über zehn Prozentpunkte auf nunmehr rund 53 Prozent gestiegen. Auch beim Engagement der über 65-Jährigen liegt Baden-Württemberg mit einer Quote von 43,1 Prozent um 10 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten bei Dorf- und Quartiersentwicklung:

Mit Blick auf die kommenden fünf Jahre kündigte Manne Lucha ein Konzept zur Dorf- und Quartiersentwicklung durch bürgerschaftliches Engagement an. Das Konzept soll auf der in der vergangenen Legislaturperiode in einem breiten Beteiligungsprozess mit Freiwilligen und Experten erarbeiteten „Engagementstrategie Baden-Württemberg“ aufbauen.

„Bürgerschaftliches Engagement leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Strukturen und Angebote in den Gemeinden und den städtischen Quartieren so mitzugestalten, dass sie von einem guten Miteinander der Menschen geprägt sind. Die Menschen sollen selbst darüber entscheiden, was ihre Gemeinschaft zusammen hält und wie sie miteinander leben wollen. Unser Ziel ist es deshalb, dass in jedem Lebensraum, ob im Dorf oder im Stadtviertel, Junge und Alte, Menschen mit und ohne Behinderungen, Einheimische und Flüchtlinge, eben alle, die dort leben, zusammenkommen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten können.“